#November | Höher, weiter, schneller, subito – oder weniger ist mehr?

Höher, weiter, schneller, subito – oder weniger ist mehr???

Auf der Weltklimakonferenz in Glasgow pokern die „Mächtigen der Welt“ wieder um ihren größtmöglichen Vorteil. Wir leben immer noch in einer Welt, die sich rasant ändert – meist Richtung Aufschwung. Auch jetzt wieder nach dem Pandemie-bedingten Lockdown. Doch gab es Menschen, die diesen staatlich verordneten Stillstand als erholsame Zeit betrachteten, sofern sie – dank Ruhestand – keine finanziellen Einbußen erleiden mussten. Es gab Zeit, anderes und viel Schönes in der Nähe zu entdecken!

Inspiriert durch die Schüler:innen-Bewegung Fridays for future fanden sich Großmütter und Großväter zusammen, um sich für eine lebenswerte Welt für die nächsten Generationen zu engagieren. „Omas und Opas for future“ war geboren und damit die Idee: „Zurück zur Natur“ bzw. „Zur Natürlichkeit“.

Mit Straßenaktionen wie das Beschriften von Klimabändern, die vor der Bundestagswahl klimaneutral nach Berlin geradelt wurden, um der neuen Regierung die Stimmung der Bevölkerung zu demonstrieren, oder das Retten von Obst und Gemüse vor dem Komposthaufen, in dem es an die Bevölkerung gegen eine Spende abgegeben wurde, oder jetzt aktuell in der Vorweihnachtszeit der Infostand : Geschenke – nachhaltig und kreativ.

Es stimmt, dass wir hier vor Ort keinen weltweiten Umschwung bewirken können. Wenn aber jede und jede und jeder im eigenen Umfeld anfängt, Ressourcen einzusparen, wie z. B.: weniger Müll, weniger Plastik, weniger Fleischkonsum, weniger Auto fahren, keine Lebensmittelverschwendung, …. (jeder hat sicher weitere Ideen) – mehr Bewegung wie Laufen, Radfahren … usw. dann kann sich auch ein Mehr an Freiheit, an Freude, an geglückten Beziehungen, an Zeit usw. ergeben.

Jeder Tropfen auf den heißen Stein kann der Beginn eines großen Regens sein, oder wie Dom Helder Camara es schon vor langer Zeit ausdrückte:

„Wenn viele gemeinsam träumen, beginnt eine neue Wirklichkeit“

Autorin Dietgard Heine

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Gesicht zeigen gegen Rassismus

Aus​stel​lung von Quar​tiers​ma​nage​ment und „Na​he​- Raum“ am 17. und 20. Ja​nu​ar Bad Kreuznach. „Ich bin gegen Rassismus, weil für mich die Menschlichkeit zählt.“ Mit Zitaten wie diesem von Esther Bejarano

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1 | #frauenpredigen

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. (Joh 6,37) – Zur Jahreslosung 2022 Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt,

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